Pathologisches Horten – Diagnostik und evidenzbasierte Therapieansätze
Pathologisches Horten ist seit der ICD-11 als eigenständiges Krankheitsbild definiert und stellt Behandelnde in Praxis und Klinik häufig vor diagnostische und therapeutische Herausforderungen. Betroffene leiden unter massiver Sammelproblematik, eingeschränkter Entscheidungsfähigkeit und häufigen Komorbiditäten. In dieser Fortbildung erhalten Ärzt:innen und Psychotherapeut:innen einen fundierten Überblick über Diagnostik, Differenzialdiagnostik und evidenzbasierte Therapieansätze. Neben theoretischen Grundlagen werden praxisnahe Behandlungsstrategien und Fallbeispiele vorgestellt. Ziel ist es, pathologisches Horten sicher zu erkennen und therapeutisch wirksam zu begleiten.
Highlights
• Krankheitsbild und Einordnung Pathologisches Horten (ICD-11 6B24)
• Diagnostik und Erfassungsinstrumente
• Ätiologie: psychologische, neurobiologische und biografische Faktoren
• Differenzialdiagnostik und Komorbiditäten
• evidenzbasierte Therapieansätze
• Interdisziplinäre Zusammenarbeit, Einbeziehung von Angehörigen und sozialem Umfeld
• Fallbeispiele und therapeutische Strategien
Zielsetzung & Kompetenzgewinn
Die Teilnehmenden vertiefen ihr Wissen über Diagnostik, Ätiologie und Behandlung des pathologischen Hortens. Sie lernen evidenzbasierte therapeutische Ansätze kennen und entwickeln mehr Sicherheit in der Behandlung und Begleitung betroffener Patient:innen.
Zielgruppe
Ärzt:innen, Psychotherapeut:innen, Fachärzt:innen für Psychiatrie und Psychotherapie sowie psychologische Psychotherapeut:innen im klinischen oder ambulanten Bereich.
Methodik
Fachlicher Input, Praxisbeispiele, Gruppenarbeit, Austausch und Diskussion, Reflexion eigener Fallbeispiele
Referent:in
Veronika Schröter
Expertin für Messie-Syndrom und pathologisches Horten, über 20 Jahre Erfahrung in der Arbeit mit Betroffenen und Fachkräften, Leitung eines Messie-Kompetenz-Zentrums, Beratung und Begleitung von Menschen mit Messie-Problematik, Unterstützung von Einrichtungen sowie Fachpersonen aus dem sozialen und psychosozialen Bereich, Durchführung von Fortbildungen für Fachkräfte.

