Tierquälerei & Brandstiftung im Jugend- und jungen Erwachsenenalter aus kriminalpsychologischer Perspektive

 

Dieses Seminar vermittelt zentrale kriminalpsychologische Grundlagen zu Tierquälerei und Brandstiftung im Jugend- und jungen Erwachsenenalter. Anhand aktueller Studien und Beispielfällen werden die psychischen und sozialen Entstehungsbedingungen dieser Delikte erläutert. Die Teilnehmenden erarbeiten Risikofaktoren sowie kriminalprognostische Modelle und leiten daraus individuelle Delikt- und Behandlungshypothesen ab. In interaktiven Fallanalysen und Gruppenarbeiten schärfen Sie Ihre diagnostische Sensibilität und lernen praxisnahe Präventions- und Interventionsstrategien kennen.

Highlights

• Tierquälerei: Häufigkeit, Ätiologie, theoretische Überlegungen zu Risikofaktoren & kriminalprognostischen Ansätzen (u.a. Zusammenhang mit Psychopathie) sowie Theorien zur Veränderung und konkrete Behandlungsmöglichkeiten.
• Brandstiftung: Häufigkeit, Ätiologie, theoretische Überlegungen zu Risikofaktoren & kriminalprognostischen Ansätzen (u.a. Typologie von Brandstiftern, Pyromanie) sowie Theorien zur Veränderung und konkrete Behandlungsmöglichkeiten.

Zielsetzung & Kompetenzgewinn

Teilnehmende verstehen die kriminologischen und psychologischen Grundlagen von Tierquälerei und Brandstiftung im Jugend- und jungen Erwachsenenalter, können relevante Risikofaktoren identifizieren und daraus individualisierte Delikt- und Behandlungshypothesen entwickeln.

Zielgruppe

Personen aus dem Justizkontext.

Methodik

Fachlicher Input, Diskussionen, Arbeit anhand von Fallbeispielen.

Referent:in

Mag. Norman Heiko Meuschke

Klinischer und Gesundheitspsychologe, Klinischer Sexologe nach Yves Desjardins.Vortragender auf forensischen Fachtagungen, mit besonderem Forschungsfokus auf die Situation lebensälterer Inhaftierter sowie der Risikoeinschätzung zurechnungsunfähiger Delinquent*innen.Seit 2015 als Klinischer Case Manager im Straf- und Maßnahmenvollzug der Justizanstalt Asten gemäß § 21 Abs 1 StGB und § 21 Abs 2 StGB tätig.