Essen und Psyche

Die emotionale Bedeutung unseres Essverhaltens verstehen

 

Essen erfüllt viele Funktionen über die reine Nährstoffversorgung hinaus, etwa in sozialen Situationen oder zur Regulation von Emotionen und Stress. Unser Essverhalten entsteht aus dem Zusammenspiel biologischer Bedürfnisse, emotionaler Erfahrungen und oft unbewusster innerer Anteile. Die Fortbildung vermittelt praxisnah, wie eng Essen und psychisches Erleben miteinander verbunden sind. Teilnehmende lernen, welche Funktionen Essen im Alltag übernimmt und wie es Stimmung und psychische Stabilität beeinflusst. Neben theoretischem Wissen bietet das Seminar Raum für Reflexion und praktische Übungen, um das Gelernte im beruflichen Alltag anzuwenden.

Highlights

  • Die psychologische Bedeutung von Essen im Lebenslauf
  • Emotionen und Essverhalten: Essen als Regulation von Gefühlen
  • Innere Anteile und ihre Rolle beim Essen (z.B. Stress-, Trost- oder Kontrollanteile)
  • Einfluss von Nahrungsaufnahme auf Stimmung und psychisches Wohlbefinden
  • Sensibilisierung für emotionale Essmuster in der Arbeit mit Klient:innen
  • Ansätze zur Unerstützung eines bewussteren Umgangs mit Essen

Zielsetzung & Kompetenzgewinn

Sie können innere Anteile identifizieren, die Essverhalten beeinflussen (z. B. Stress-, Trost- oder Kontrollanteile). Sie verstehen, wie Nahrungsaufnahme Stimmung und psychisches Wohlbefinden beeinflusst

Zielgruppe

Fachpersonen aus dem psychosozialen, sozialpsychiatrischen, pädagogischen oder medizinischen Feld sowie an Personen aus der Wirtschaft, die sich für psychische Gesundheit und Ernährung interessieren.

Methodik

Impulsvortrag, Gruppenarbeit, Übungen mit Selbsterfahrungsanteilen

Referent:in

Claudia Pauler

seit 2002 Diätologin (fast 20 Jahre im klinischen Bereich tätig), seit 2021 eingetragene Psychotherapeutin (Transaktionsanalyse), Weiterbildungen in Ernährungspsychologie, Psychokardiologie und Emotionaler Aktivierungstherapie, angehende Lehrtherapeutin, derzeit in freier Praxis tätig.