Medienpädagogische Beratung bei Mediennutzungsstörungen
Ressourcenorientierte Begleitung von Familien und Jugendlichen
Digitale Medien prägen den Alltag von Kindern, Jugendlichen und Familien – zwischen Förderung, Gewohnheit und problematischer Nutzung. Medienpädagogische Beratung steht vor der Aufgabe, Mediennutzungsstörungen fachlich einzuordnen und zugleich ressourcenorientiert mit Familien zu arbeiten. Das Seminar vermittelt Grundlagen zu Suchtentwicklung, Diagnostik und Fallarbeit sowie konkrete Interventions- und Präventionsmöglichkeiten in familiären und institutionellen Settings.
Highlights
• Interventions- und Präventionsmöglichkeiten in Familien und institutionellen Settings
• Grundlagen der Diagnostik und Fallarbeit
• Beraterische Übungsgespräche und häufige Fragen von Familien
• Haltungs- und Ressourcenarbeit in der medienpädagogischen Beratung
Zielsetzung & Kompetenzgewinn
• Fachwissen zu Mediennutzungsstörungen, deren Entstehungsbedingungen und diagnostischer Einordnung erweitern
• Sicherheit in der Einschätzung problematischer Mediennutzung im Beratungsalltag gewinnen
• Eigene professionelle Haltung reflektieren und eine klare, wertschätzende sowie handlungsleitende Position in der Beratung entwickeln
• Praktische Strategien für Intervention und Prävention in Familien und institutionellen Kontexten anwenden
Zielgruppe
Fachkräfte aus psychosozialen, pädagogischen und medizinischen Bereichen sowie Beratende in Schulen, Jugendeinrichtungen und Familienarbeit, die Kinder, Jugendliche und Familien bei problematischer Mediennutzung professionell begleiten möchten.
Methodik
Impulsvortrag, Gruppenarbeiten, Supervision
Referent:in
Lene Lantos, MA MSc
Mitarbeiterin bei Pixelpause - Zentrum für Medienkompetenz, selbstständige Klinische Psychologin in freier Praxis in Graz, Medien- und Kommunikationswissenschaftlerin

