Lieber echt als perfekt
Wenn Perfektion zur Last wird
Die Teilnehmer:innen erfahren, wie sich innerer Druck reduziert, wenn sie aufhören, sich ständig beweisen zu müssen. Sie lernen, ihre Bedürfnisse klarer wahrzunehmen und Grenzen respektvoll zu setzen – im Beruf wie im privaten Umfeld. Durch den bewussteren Umgang mit Angst und Unsicherheit entstehen ehrlichere Beziehungen und ein authentischeres Auftreten im Alltag. Wer sich selbst besser versteht, kann auch in Beziehungen ehrlicher und klarer auftreten. So entsteht mehr Authentizität, Entscheidungskraft und spürbare Entlastung im Alltag.
Highlights
- Das „Er“Leben im „Ich muss“
- Entstehung von Angst, Minderwertigkeit und innerem Druck
- Unterschied zwischen echtem Empfinden und angepasstem Verhalten
- Die eigenen inneren Bewegungen beobachten
- Echtheit als Quelle von Kraft und Lebendigkeit
- Grenzen spüren und Echtes ausdrücken
Zielsetzung & Kompetenzgewinn
Wo Perfektion zu „Müssen und Sollen“ führt, bleibt für Echtheit und Lebendigkeit wenig Raum. Dieses Seminar lädt dazu ein, belastendes Perfektionsstreben als inneres Programm undKonditionierung zu erkennen und sich vom Druck dieser Perfektion zu lösen. Ziel ist es, wiedermehr in Kontakt mit dem eigenen Empfinden zu kommen und daraus Mut zu sich selbst und zuseiner Individualität zu entwickeln. Daraus entsteht eine neue Form von Leichtigkeit im Alltag,die nicht auf Anpassung, sondern auf Selbstverbundenheit beruht.
Methodik
Im Zentrum der Methodik stehen intensive Übungen zur Selbstreflexion, gepaart mit derVermittlung psychologischer Zusammenhänge. In Einzel- und Partnerübungen lernen dieTeilnehmenden, ihre inneren Bewegungen bewusster zu spüren. Der Austausch in der Gruppeeröffnet neue Blickwinkel auf die eigene Situation und erweitert das Verständnis für das eigeneErleben. Die Grundhaltung des Seminars lautet: hinschauen statt verbessern, wahrnehmen stattbewerten, annehmen statt verdrängen.
Referent:in
Mag. Wolfgang Kirchmayer
seit 1998 als Trainer und Coach tätig. Neben der Ausbildung zum Betriebswirt an der WU-Wien folgten Ausbildungen und Weiterbildungen in den Bereichen Coaching, Lebensberatung und Unternehmensberatung. Als Ausbildungsleiter für Lebens- und Sozialberatung ist das psychologische Arbeitsfeld zu einem zentralen Kerngebiet seines Tätigkeitsbereichs geworden. Seine innere Haltung ist tief humanistisch im Sinne eines ausgeprägten Verständnisses für die Einheit von Körper, Geist und Seele.
DSP Melanie Frances Mürling
ist diplomierte Sozialpädagogin, systemische Coachin und Trainerin am WIFI Niederösterreich. Sie verfügt über langjährige Erfahrung in der Arbeit mit Menschen inanspruchsvollen beruflichen und persönlichen Kontexten – von sozialpädagogischen Einrichtungen über Führungs- und Koordinationsrollen bis hin zur Erwachsenenbildung. In ihrer Arbeit verbindet sie psychosoziale Fachkompetenz mit systemischer Perspektive in praxisnaher Reflexion.

