Embodiment – über den Körper die Psyche stärken
Wechselwirkungen zwischen Körper & Psyche als Ressource nutzen
Lächle ich, weil ich gut gelaunt bin oder bin ich gut gelaunt, weil ich lächle? Körpersprache ist bekannt als Ausdruck für die innere Verfassung. Mimik, Haltung und Bewegungsmuster einer Person wirken jedoch auch nach innen. Sie beeinflussen, wie sich jemand fühlt und mit der Umwelt interagiert. Im Embodiment-Modell werden diese Wechselwirkungen abgebildet. Das psychische Erleben wird in Bezug zum ganzen Körper und der Umwelt gesehen. Die Wechselwirkungen zwischen Körper & Psyche lassen sich als Ressource nutzen. Wie dies in der Arbeit mit Menschen im psychosozialen Bereich im Gruppen- sowie im Einzelsetting umgesetzt werden kann, erfahren Sie in diesem Seminar.
Highlights
- Begriffsbestimmung und Embodiment-Modell
- Wechselwirkungen zwischen Körper & Psyche: Interessante Erkenntnisse aus der Embodimentforschung
- Somatische Marker: Informationen aus der Körperintelligenz in Begleitung, Beratung und Therapie nutzen
- Bewegung und Körperhaltung als Ressource erfahren und einsetzen
- Ressourcen-Netzwerke nutzen: Embodiment, Bilder & Sprache verbinden
- Embodiment-Tools im Einzel- und im Gruppensetting: Beispiele aus der Praxis
Zielsetzung & Kompetenzgewinn
Das Embodiment-Modell wird als wertvolle Informationsquelle für die eigene Person und die berufliche Praxis nutzbar gemacht. Embodiment-Tools zur Ressourcenaktivierung werden kennengelernt, praktisch erprobt und können gezielt in die eigene Arbeit integriert und angewendet werden.
Zielgruppe
Das Seminar richtet sich an Pädagog:innen, Psycholog:innen, Therapeut:innen, Sozialarbeiter:innen, Betreuer:innen und Lebens- und Sozialberater:innen.
Methodik
Impulsvortrag, Übungen, Selbsterfahrung, Gruppenarbeit.
Referent:in
Mag.a Anna Schönherr
Psychologin, Lebens- und Sozialberaterin, Bewegungspädagogin, Leiterin der pro mente-Freizeitgruppe "Lebensfreude durch Bewegung"

