E-Mental Health: Chancen und Probleme moderner Medien in der Behandlung psychischer Störungen
Digitale Medien und internetbasierte Anwendungen haben die psychologische Versorgung in den letzten Jahren grundlegend verändert. Inzwischen etablieren sich E-Mental-Health-Interventionen wie Online-Beratung und -Psychotherapie, Virtual-Reality-Anwendungen oder Serious Games zunehmend. Sie bieten orts- und zeitunabhängigen Zugang zu Unterstützung und eröffnen innovative Therapieoptionen – gleichzeitig bergen sie Risiken wie übermäßige Mediennutzung (Internetsucht), problematisches Online-Dating (inkl. Missbrauchsrisiken), Cybermobbing oder digitale sexuelle Gewalt. Es wird der aktuelle Forschungsstand zu ausgewählten E-Mental-Health-Anwendungen vorgestellt.
Highlights
Überblick: Formen und Anwendungsfelder von E-Mental Health
Aktueller Forschungsstand zu:
- Online-Beratung und Online-Psychotherapie
- Virtual-Reality-Anwendungen in der psychologischen Behandlung
- Serious Games für Prävention und Therapie
- Nutzungszahlen und Zielgruppen in Deutschland & international
- Risiken und Nebenwirkungen digitaler Mediennutzung
- Reflexion von Chancen und Grenzen in der klinischen Praxis
Zielsetzung & Kompetenzgewinn
- Fachwissen über zentrale E-Mental-Health-Anwendungen, deren Wirksamkeit und Verbreitung besitzen.
- Risiken u. Folgen digitaler Mediennutzung für psychische Gesundheit einschätzen u. behandeln.
Zielgruppe
Psycholog:innen, Psychotherapeut:innen, Ärzt:innen, Sozialarbeiter:innen und weitere Fachkräfte aus psychosozialen und beratenden Arbeitsfeldern, die digitale Medien und E-Mental-Health-Anwendungen in ihrer Arbeit nutzen oder deren Einsatz reflektieren möchten.
Methodik
Impulsvortrag, Gruppenarbeit, Übungen, Selbsterfahrung
Referent:in
Univ.-Prof.in Dr.in Christiane Eichenberg
Diplom-Psychologin, Psychotherapeutin,Leiterin des Instituts für Psychosomatik an der Medizin. Fakultät der Sigmund Freud PrivatUniversität WienForschungsschwerpunkte: E-mental health, Psychotraumatologie, Psychosomatik

